Karlsruhe Halbmarathon

Nach dem Swim Serpentine ging es für uns schnell wieder zurück nach Karlsruhe, weil der Karlsruhe Halbmarathon auf dem Programm stand.
Steffi musste leider passen, da sie immernoch mit ihrem Läuferknie zu kämpfen hat. Für mich war der Halbmarathon als Teil der Marathonvorbereitung gedacht.

Da ich durch die Tage zuvor nicht komplett ausgeruht an den Start ging, war eine neue Bestzeit äußerst unwahrscheinlich und so legte ich es gar nicht erst darauf an. Dennoch wolte ich einen zügigen Lauf hinlegen und gerne unter 1:30 Std. bleiben, denn für die Zukunft würde ich gerne auch mal einen Marathon sub 3 finishen. Also einfach mal versuchen, die nötige Pace von 4:15 min/km möglichst konstant vom Start weg zu laufen und dann hinten raus nochmal etwas zulegen.
Der Raceplan stand und auch die Umsetzung gelang mir relativ gut. Wie üblich ging am Start zunächst die Post ab, doch ich ließ mich nicht mitreißen und die erste Zwischenzeit bestätigte mein Angangstempo. Sehr zufrieden lief ich bei besten Bedingungen konstant weiter. Alle Zwischenzeiten wichen kaum mal 2 Sekunden ab. Bild konnte nicht geladen werdenNach 17km zog ich dann etwas an. Ich hatte gerade den unangenehmen Schotter am Karlsruhe Schloss hinter mir gelassen und beschleunigte auf ca 4:10 min/km. Auch das fühlte sich immernoch gut an, so dass mir auf dem letzten Kilometer eine Endbeschleunigung auf sub 4:00 min/km gelang. Mit 1:29:36 kam ich ins Ziel. Der Plan war aufgegangen. Auch wenn natürlich etwas Luft zur Bestzeit blieb, so war ich dennoch zufrieden. Die Pace von 4:15 min/km hat sich gut angefühlt, obwohl ich nicht ganz ausgeruht am Start stand. Dennoch dürfte das für den Frankfurt Marathon noch einen Tick zu schnell sein…

Im wie immer schön aufgezogenen Runners Heaven traf ich noch einige bekannte Gesichter, bevor ich schließlich Steffi traf und wir uns nach einem langen Sportwochenende wieder auf den Heimweg machten.

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