70.3 Karlsruhe – Coronaman

Wenn sonst nichts stattfindet muss man sich seine Highlights eben selber setzen…

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Bereits im Frühjahr hatten Steffi und ihre Freundin Manon sich einen selbst­organisierten 70.3 auferlegt. Damals war es noch als Training für die hoffentlich noch folgende Saison gedacht.
Jetzt sollte es eine zweite Auflage geben. Jedoch war es mehr als kleiner Saison­abschluss gedacht und es sollte eher einem Corona-konformen Gruppen­event gleichen, denn diesmal waren auch Manons Freund Kai und ich am Start. Für Kai sollte es sogar das erste Mal über die Halbdistanz gehen.

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Also trafen wir uns am späten Vormittag am Baggersee und gemeinsam ging es mehr oder weniger gut eingepackt ins Wasser. Auch wenn wir uns grob eine Strecke zurechtgelegt hatten, so absolvierte doch jeder die 1,9km für sich. Nachdem alle Uhren die erforderliche Strecke anzeigten ging es zu den Fahrrädern, bzw zu den Autos, denn wir hatten natürlich keine Wechselzone eingerichtet. Außerdem wollten wir keine Erkältung riskieren, so dass wir uns erstmal komplett umzogen. Als dann alles gerichtet war ging es gemeinsam auf die 90km. Es war wie gesagt eher als Gruppenevent gedacht.

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In der Gruppe ging es relativ flott dahin, jedoch war das Wetter so gut, dass spätestens auf dem Rheinradweg sehr viel Ausflugsverkehr war. Somit wurden wir dann doch das eine oder andere mal etwas ausgebremmst und auf dem letzten Abschnitt frischte dann auch der Wind ordentlich auf. Aber durch die Windschatten­freigabe war das kein Problem.

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Beim zweiten Wechsel wurden zunächst die Räder wieder in den Autos verstaut und auch die Kleidung nochmals angepasst. Wie schon im Frühjahr sollte eine 7km-Runde dreimal gelaufen werden. Leider musste dies ohne Verpflegungsstelle und Stimmungsnest erfolgen.
Die erste Runde lief ich noch gemeinsam mit Steffi. Für die letzten beiden Runden trennten wir uns aber und jeder lief sein eigenes Tempo. Auch wenn wir es zuvor insgesamt eher etwas entspannt angegangen waren, so wurde es gegen Ende doch mühsam.
Zum Glück war ich rechtzeitig fertig, um mit der Boom-Box allen einen netten Zieleinlauf zu bescheren. Es reichte für alle zum Daylight-Finish, was auf grund der recht späten Startzeit Ende Oktober nicht ganz selbstverständlich war. Und oben drauf hatte Manon sogar eine Finisher-Medaille organisiert. Somit hatte im Vorfeld auch jeder etwas Druck, wirklich die komplette Distanz durchzuziehen.

Somit ging ein spaßiger und unterhaltsamer Tag zu Ende. Auch wenn wir zu keiner Zeit richtig Gas gegeben haben, so waren wir letztlich doch recht müde. Ein 70.3 mit kompletter Eigenversorgung zieht doch einiges an Energie und die Distanzen haben wir schließlich trotzdem bewältigt.
So nett diese kleine Veranstaltung auch war, hoffen wir mal, dass wir im nächsten Jahr nicht mehr darauf zurückgreifen müssen.

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